Lemlem - Die Tour de Friends

Südafrika - Im Kruger National Park

80.000 Kilometer mit dem Fahrrad um den Globus -- die 45. Etappe

"You want to cycle through South Africa? You need a fire arm!" Das waren nicht etwa die Worte eines erzkonservativen Buren. Ein schwarzer Hafenarbeiter riet es mir gleich bei der Ankunft in Kapstadt, noch bevor ich das Containerschiff verlassen hatte. ... weiter

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Die Tour de Friends

Es ist ja bekannt, dass das Reisevirus hartnäckig ist. Aber immerhin habe ich es nach meiner ersten Erdumradlung (-> www.lemlem.de) fast neun Jahre lang in Deutschland ausgehalten.

Nun musste ich mal wieder raus aus dem mitteleuropäischen Alltag. Von März 2013 bis Mitte 2017 möchte ich mir die Welt noch einmal vom Fahrradsattel aus anschauen. Das Fahrrad ist für mich das ideale Reisefahrzeug, weil man nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam unterwegs ist. Und wenn du irgendwo ankommst, ist da dieses wunderbare Gefühl, dass du es dir auch wirklich verdient hast (-> mehr zum "Warum?").

Die Route ist einfach: Europa -> Asien -> Nord-, Mittel- und Südamerika -> Afrika -> Europa. Mit den vielen Schleifen und Umwegen werden - wenn ich nicht vorher schlappmache - ungefähr 80.000 Fahrradkilometer zusammenkommen.

 

Die Welt ist rund - das weiß man auch in Argentinien.

Auf dem Weg liegen alle sieben Partnerstädte (*) meiner Heimatstadt Erlangen. Für jede dieser Städte steckte beim Start ein Grußschreiben des Erlanger OBs Siegfried Balleis (**) in meinen Gepäck. Den ersten Brief habe ich Anfang Mai 2013 überreicht -- in der russischen Partnerstadt Wladimir, wo es einen herzlichen Empfang gab. Eineinhalb Jahre später hat Mayor Rusty Bailey im kalifornischen Riverside den Grußbrief entgegengenommen, der nach 19 Monaten in den Packtaschen noch in einem erstaunlich guten Zustand war.

In San Carlos, der Erlanger Partnerstadt in Nicaragua, bin ich am 24. März 2015 eingetroffen - zwei Jahre nach dem Start zur Tour de Friends. Die Erlangen-Jena-Delegation, die nur eine Woche vorher San Carlos besuchte, habe ich dort leider knapp verpasst. Doch wir konnten uns in San Marcos treffen, der Partnerstadt von Jena. Eine gute Gelegenheit, den neuen Erlanger OB Florian Janik kennenzulernen.

Die nächste Partnergemeinde - Istanbuls Stadtteil Besiktas - ist nun etwa zwei Jahre entfernt.

Kauffrausladen im Dörfchen Rosales in der argentinischen Pampa. Im roten Shirt die Besitzerin Perica.

In den kommenden Jahren könnt Ihr auf dieser Seite die Reise mitverfolgen. In unregelmäßigen Abständen werde ich Berichte und Bilder von unterwegs einstellen. Wer mag, kann sich -> für den Newsletter eintragen.

Ihr könnt außerdem -> hier die Reiseroute verfolgen und gern auch zur Unterstützung von "Ärzte ohne Grenzen" -> Pate einer Etappe werden.

Viel Spaß beim Mitreisen wünscht Euch

              Peter


(*) Seit dem Sommer 2013 hat Erlangen eine achte Partnerstadt: Riverside in den USA. Vorsorglich wurde mir beim Start das entsprechende Grußschreiben auch gleich mit auf den Weg gegeben.

(**) Die Zeit fliegt: Im Mai 2014 hat Florian Janik in Erlangen das Amt des Oberbürgermeisters übernommen. Ich werde aber natürlich die Original-Grußschreiben ausliefern, die Ex-OB Siegfried Balleis verfasst hat.

wFzJvB

Vor dem Rathaus in Erlangens Partnerstadt San Carlos / Nicaragua (Foto: Ineke de Groot)

 Die neuesten Reiseberichte

Unsere Antwort? Waffen!

Südafrika - Leben hinter dem Elektrozaun

1.5.2016 - Aliwal North (60879 km)

"You want to cycle through South Africa? You need a fire arm!" Das waren nicht etwa die Worte eines erzkonservativen Buren. Ein schwarzer Hafenarbeiter riet es mir gleich bei der Ankunft in Kapstadt, noch bevor ich das Containerschiff verlassen hatte.

Nach Afrika!

(Brasilien / Atlantik / Südafrika)

30.3.2016 - Kapstadt (59295 km)

Willi ist Nautischer Offiziersassistent und der einzige Deutsche an Bord. Der Kapitän und die meisten anderen Offiziere stammen aus Rumänien und aus der Ukraine, die unteren Dienstränge sind - wie auf Frachtschiffen allgemein üblich - von Filipinos besetzt.

Mit dem Laster zur Küste

(Argentinien / Brasilien)

29.2.2016 - Itajaí (59251 km)

Alles zusammen wiegt rund 70 Kilogramm. Ich habe nicht gedacht, dass es damit sooo mühsam werden würde. Das Gespann wackelt wie ein Lämmerschwanz, das Rad ist so kletterfreudig wie ein Tretboot. Damit schaffe ich ungefähr die Hälfte der üblichen Tageskilometer.

Fahrrad gestohlen

(Argentinien)

4.2.2016 - San Ignacio Miní (58093 km)

In einem kleinen Ort in Nordargentinien ist heute Nacht mein treues Patria-Reiserad gestohlen worden. Das ist auf meiner Weltumradlung natürlich ein Ereignis nahe am GAU. Ich weiß noch nicht, wie es jetzt weitergeht.
 

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